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Homecare-Versorgung

22 Kontinenztherapie Mehr als 9 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Inkontinenz. Die Dunkelziffer liegt jedoch weitaus höher, denn Inkontinenz ist immer noch ein Tabuthema. Als Inkontinenz bezeichnet man das Unvermögen, Urin und/oder auch Stuhlgang bewusst und kontrolliert zurückzuhalten. Demzufolge unterscheidet man zwischen Harn- und Stuhlinkontinenz. Harninkontinenz: Die häufigsten Ursachen sind: Schlaganfall Multiple Sklerose Parkinson’sche Krankheit Alzheimerkrankheit oder Demenz Verletzung des Schließmuskels altersbedingte Erschlaffung des Schließmuskels, Dehnungsrezeptoren operative Eingriffe an Prostata und Blase neurogene (von den Nerven ausgehende) Blasenentleerungsstörungen, z.B. Querschnittslähmung Medikamenteneinwirkung Stuhlinkontinenz Die häufigsten Ursachen sind: Erkrankungen von Rektum, Analkanal oder der äußeren Haut Störung der Reservoirfunktion Neurologische Erkrankungen Psychiatrische Erkrankungen Deszensus des Beckenbodens Verlust von Reservoir- und Dehnungsrezeptoren


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