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Lipoedem_Lymphoedem

6 Das Lymphödem Q Das Lymphgefäßsystem ist ähnlich aufgebaut: auch dort gibt es Leitungsgefäße und Kapillaren und in Abständen immer wieder die eingangs erwähnten erwähnten Lymphknoten. Allerdings bildet das Lymphgefäßsystem nur einen Halbkreislauf. Es beginnt mit seinen Kapillaren unmittelbar in den Organen und kann dort die die in Wasser gelösten Eiweiße zum Abtransport aufnehmen. Diese eiweißhaltige eiweißhaltige Gewebsfl üssigkeit wird als als Lymphfl üssigkeit üssigkeit bzw. Lymphe bezeichnet und ist – anders als Blut – farblos. Die Lymphe wird von den Kapillaren den Leitungsgefäßen des Lymphgefäßsystems zugeleitet. Diese münden letztendlich in die Venen, so dass das Lymphgefäßsystem mit dem Blutgefäßsystem verbunden ist. Die Strömung der Lymphfl üssigkeit wird durch die wandeigene rhythmische Pulsation der Lymphgefäße (Zusammenziehen und Entspannen im Wechsel) bedingt. Die Pulsation Die großen Leitungsgefäße (Arterien in rot, Venen in blau, Lymphgefäße in grün) verzweigen sich in kleinste, durchlässige Röhren (Kapillaren). Diese dienen u.a. dem Ausstausch von Nähr- und Schlackenstoffen. In diesem Bereich erfolgt auch die Bildung der Lymphfl üssigkeit. Venen und Lymphgefäße sind also beide als die Funktion Venen in Bildung beide für den Abtransport von Stoffen da. Die Venen allein reichen nicht aus, weil manche Stoffe einen lymphatischen Abtransport benötigen. Solche Stoffe werden als lymphpfl ichtig bezeichnet, insbesondere die größeren Moleküle wie Eiweiße. Die Lymphkapillaren mit ihren großen Öffnungen saugen diese in Wasser gelösten Stoffe auf. Das mitgeführte Wasser wird, wenn notwendig, in den Lymphknoten wieder herausgefi ltert, so dass auch die Lymphknoten eine wichtige regulierende Funktion haben.


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