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Mobilität & Pflege Katalog

17 Grundsätzliches zur Rollstuhlversorgung: 1. Funktionsfähigkeit Die individuellen Auswirkungen einer Krankheit oder Behinderung müssen bei einer Rollstuhlversorgung immer berücksichtigt werden. Es gibt kein »Schema F«! 2. Therapieziel Die Ziele der Therapie sowie der persönlichen und beruflichen Wiedereingliederung sollten klar definiert und sowohl bei den Vorüberlegungen, bei der Verordnung, Anpassung und anschließender Einreichung des Kostenvoranschlages dokumentiert sein. Ein klar definiertes Therapieziel erleichtert die Entscheidung über die Wahl des geeigneten Hilfs - mittels er heblich. 3. Selbstständige Lebensführung Der Grad der Selbstständigkeit im Lebensumfeld des Rollstuhlbenutzers ist in die Versorgungs überlegung grundsätzlich mit einzubeziehen. 4. Einweisung in den Gebrauch Der Umgang mit einem Hilfsmittel – und dazu gehört selbstverständlich auch der Rollstuhl – muss eingeübt werden. Dies betrifft den Selbstfahrer genauso wie die Begleit- oder Betreuungs person, wenn der Rollstuhl auch für den zeitweiligen Schiebebetrieb genutzt wird. 5. Verantwortung des Benutzers Neben der Beurteilung der motorischen Fähigkeiten sind die geistigen genauso entscheidend. Der Benutzer muss mit seinem Hilfsmittel umgehen können. 6. Sicherheit Bei der Erstversorgung mit einem Rollstuhl kann aus Gründen der Sicherheit die Ausstattung des Rollstuhls mit einem Kippschutz sinnvoll sein.


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