Wundversorgung

Die Haut ist unser größtes Organ. Sie schützt unseren Körper und wehrt Krankheitserreger ab. Zugleich dient sie als Sinnesorgan und vermittelt Temperatur, Druck oder Schmerz.

Besonders bei größeren Verletzungen oder ungünstigem Heilungsverlauf einer Wunde ist eine professionelle Wundversorgung wichtig. Fachpersonal wie care-Pflegekräfte wissen genau, worauf sie beim Umgang mit offenen Wunden achten müssen und wie der Heilungsverlauf unterstützt werden muss.

Kurzübersicht Wundversorgung

Definition Wunde: Als Wunde bezeichnet man eine Zerstörung von Körpergewebe. Eine Zerstörung kann an Haut, Organen oder Schleimhäuten erfolgen.

Definition Wundversorgung: medizinisches Handeln zur Behandlung (reinigen, verschließen, pflegen) von offenen Hautverletzungen (Wunden)

Zweck: vermeiden von Infektionen und unterstützen der Heilung

Therapiearten:

1) provisorische/primäre (temporäre) Wundversorgung = Grundversorgung oder Verschluss der Wunde innerhalb der ersten sechs Stunden nach Wundentstehen

2) definitive/sekundäre Wundversorgung = Nachsorge oder Versorgung von chronischen Wunden, Druckgeschwüren (Dekubitus) oder dem diabetischen Fuß (Ein Verschluss dieser Wunden durch z.B. Nähen wäre destruktiv. Krankheitserreger können sich dabei leicht verbreiten und zu schwereren Infektionen führen. Erst wenn die chronische Wunde gesäubert ist, häufig über mehrere Wochen hinweg, wird sie per Nähen geschlossen.

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