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Buchtipps

Bücher der Woche (KW 47)

 

In dieser Woche spannt Ihre Lektüre-Auswahl einen weiten Bogen: vom Karriere-Workbook über psychologische Selbsthilfe, einen Erfahrungsbericht aus der Pflege und ein großes Musik-Essay bis hin zu Körpertherapie, literarischen Rilke-Spaziergängen durch Paris, Sterneküche für zu Hause und einer hochrecherchierten Analyse der deutschen Russlandpolitik.

© Penguin Verlag

Aljoscha Neubauer / Barbara Weißenbacher: Mach, was du kannst – Workbook

In diesem großformatigen Arbeitsbuch begleiten die Autor*innen die Leserinnen und Leser Schritt für Schritt bei der Berufsfindung. Anhand von Tests, Reflexionsfragen und Übungen geht es darum, die eigenen Talente aufzuspüren, realistisch einzuschätzen und mit möglichen Berufswegen abzugleichen. Das Workbook hilft, Stärken zu sortieren, Fehlentscheidungen zu vermeiden und den eigenen Weg zu einem erfüllenderen Arbeitsleben zu planen – ob am Anfang der Karriere oder mitten im Jobwechsel.

Aljoscha Neubauer und Barbara Weißenbacher forschen und lehren seit vielen Jahren zur Diagnostik von Begabungen und zur Berufsorientierung – die wissenschaftliche Expertise merkt man dem Workbook auf jeder Seite an. Die klar strukturierten Übungen und alltagsnahen Beispiele machen es zu einem ausgesprochen praxisfreundlichen Begleiter für alle, die „irgendwas mit Sinn“ statt „irgendwas mit Frust“ arbeiten möchten. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 3 x Expl.!)

Penguin | Paperback, Klappenbroschur | 208 Seiten | 20,00 €

© Penguin Verlag

François Lelord: Bin ich zu nett?

François Lelord widmet sich den Menschen, die immer freundlich sind – und sich dabei oft selbst vergessen. Er zeigt, wie es dazu kommt, dass manche ständig „Ja“ sagen, Konflikten ausweichen und die Bedürfnisse anderer über die eigenen stellen. Mit Fallbeispielen aus seiner psychotherapeutischen Praxis, Selbsttests und konkreten Verhaltenstipps lädt das Buch dazu ein, alte Muster zu erkennen und neue Grenzen auszuprobieren: freundlich bleiben, aber eben nicht mehr „zu nett“.

Lelord, bekannt durch seine populären psychologischen Bücher und die Hector-Romane, verbindet Fachwissen mit leichtem Ton und viel Empathie. Gerade wer sich im Alltag oft ausnutzen lässt oder sich im Job „zu lieb“ fühlt, findet hier eine ermutigende Anleitung, um selbstbewusster aufzutreten – ohne das eigene Wesen zu verleugnen. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 3 x Expl.!)

Penguin | Hardcover, mit Schutzumschlag | 208 Seiten | 22,00 €

© Knaur TB

Christina Käßhöfer: Plötzlich Pflege

„Plötzlich Pflege“ beginnt dort, wo viele Familien überrascht werden: Ein Angehöriger wird pflegebedürftig – und plötzlich müssen Entscheidungen getroffen, Formulare ausgefüllt, Pflegegrade beantragt und der Alltag komplett umorganisiert werden. Christina Käßhöfer erzählt offen von der Pflege ihres an Parkinson erkrankten Vaters und von den emotionalen und organisatorischen Zumutungen, die damit einhergehen. Parallel dazu bündelt sie Wissen zu Pflegeformen, Unterstützungsangeboten, Anträgen, Vollmachten und Selbstfürsorge – ein Mix aus Erfahrungsbericht und sehr praktischem Ratgeber.

Käßhöfer schreibt nahbar, ehrlich und ohne Pathos, was das Buch für Betroffene und Angehörige außerordentlich tröstlich macht. Wer aktuell oder absehbar mit Pflege konfrontiert ist, bekommt hier einen realistischen, aber zugleich stärkenden Überblick – ein Titel, der manchem die Angst vor diesem Thema nehmen dürfte. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 3 x Expl.!)

Knaur TB | Taschenbuch | 272 Seiten | 18,00 €

© DVA

Ullrich Fichtner: Die Macht der Musik

Ullrich Fichtner geht der Frage nach, warum Musik uns so tief berührt – und was sie mit uns und unseren Gesellschaften macht. Er verknüpft Reportagen, Gespräche mit Musikerinnen, Ärztinnen und Forscher*innen mit persönlichen Beobachtungen: Musik kann Stress reduzieren, Demenzpatienten beruhigen, Frühgeborene stabilisieren, Aggressionen in Gefängnissen senken und Gemeinschaft stiften. Das Buch erkundet, wie Musik unser Denken, Fühlen und Miteinander beeinflusst, und zeigt, welche Chancen darin für Bildung, Gesundheit und gesellschaftliches Zusammenleben stecken.

Fichtner ist ein vielfach ausgezeichneter Reporter, und diese erzählerische Erfahrung merkt man: „Die Macht der Musik“ liest sich wie ein großer, neugieriger Streifzug durch Konzertsäle, Kliniken und Forschungslabore. Für alle, die Musik lieben – und sich fragen, warum sie so viel mit uns macht – ist dieses Buch eine inspirierende, kenntnisreiche Lektüre. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 3 x Expl.!)

DVA | Hardcover, mit Schutzumschlag | 256 Seiten | 24,00 €

© Kösel Verlag

Jennifer Mann, Karden Rabin: Die geheime Sprache unseres Körpers

Dieses Buch versteht den Körper als Erzähler: Symptome, Dauerstress, Erschöpfung oder diffuse Schmerzen werden als „Sprache“ des Nervensystems gedeutet. Jennifer Mann und Karden Rabin erklären, wie Stress und Trauma unser autonomes Nervensystem aus dem Gleichgewicht bringen und uns im ständigen Überlebensmodus halten. In drei Schritten – Wahrnehmen, Unterbrechen, Neugestalten – führen sie durch ein Selbstheilungsprogramm mit vielen Körperübungen, die auf Polyvagal-Theorie, Somatic Experiencing und entwicklungspsychologischen Ansätzen beruhen. Ziel ist, die Signale des Körpers besser zu verstehen und den eigenen inneren Zustand aktiv zu regulieren.

Mann und Rabin bringen therapeutische Erfahrung und ein breites Methodenwissen mit, das sie verständlich und alltagsnah aufbereiten. Wer sich „dauernd gestresst, krank und festgefahren“ fühlt, findet hier eine fundierte, aber gut zugängliche Anleitung, den eigenen Körper wieder als Verbündeten zu erleben – ein Buch, das man nicht nur liest, sondern mit dem man arbeitet. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 1 x Expl.!)

Kösel | Hardcover, Pappband | 368 Seiten | 20,00 €

© Suhrkamp Verlag

Rainer Maria Rilke: Rilke in Paris

Dieser Band folgt Rainer Maria Rilke nach Paris – jenem Ort, der für ihn zugleich Inspirationsquelle, Lebens- und Schaffensraum war. Texte wie „Der Panther“, „Das Karussell“ oder Auszüge aus den „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ werden mit Tagebuchstellen und Briefen kombiniert, die Einblicke in Rilkes Alltag in der französischen Metropole geben. So entsteht ein Mosaik aus Gedichten, Prosastücken und persönlichen Notizen, das Paris und Rilkes Werk neu miteinander verschränkt.

Herausgeber Raoul Walisch stellt die Texte klug zusammen und rahmt sie, sodass sich der Band gleichermaßen als Einstieg in Rilkes Werk wie als Entdeckungsreise für Kenner eignet. Für alle, die Literatur, Paris oder beides lieben, ist „Rilke in Paris“ ein stimmungsvolles Lesebuch, das Lust macht, Rilkes Texte (wieder) zu entdecken. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 1 x Expl.!)

Insel Verlag | Broschur (insel taschenbuch) | 261 Seiten | 15,00 €

© Dorling Kindersley Verlag

Sarah und Christian Bau: Einfach Bau

„Einfach Bau“ holt die Küche eines Drei-Sterne-Restaurants nach Hause – ohne die Leser*innen zu überfordern. Sarah und Christian Bau öffnen ihre „Schatzkiste“ und präsentieren 64 Gerichte aus ihrem Fine-Dining-Kosmos: von raffinierten Vorspeisen über Fisch- und Fleischgerichte bis zu Desserts, begleitet von Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Fotos und Profi-Tricks. Das Buch zeigt, wie man ambitionierte Teller komponiert, Texturen kombiniert und aus vertrauten Zutaten etwas ganz Neues macht.

Die Baus zählen zu den renommiertesten Köchinnen des Landes, und ihr erstes gemeinsames Kochbuch wirkt wie eine persönliche Masterclass. Ambitionierte Hobbyköchinnen, die ihre Küche auf Sternerestaurant-Niveau heben möchten, bekommen hier ein reich illustriertes, inspirierendes Werk an die Hand – fordernd, aber so erklärt, dass das Nachkochen realistisch bleibt. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 1 x Expl.!)

DK Verlag (Dorling Kindersley) | Hardcover, fester Einband (Mit Lesebändchen) | 272 Seiten, mit farbigen Fotos und Step-Bildern | 34,95 €

© Ullstein Verlag

Katja Gloger, Georg Mascolo: Das Versagen

„Das Versagen“ rekonstruiert die deutsche Russlandpolitik der letzten Jahrzehnte – von großen Hoffnungen über hartnäckige Illusionen bis hin zu den Warnsignalen, die man nicht sehen wollte. Auf Basis von Geheimdokumenten und Gesprächen mit zahlreichen Zeitzeugen zeigen Gloger und Mascolo, wie Risiken unterschätzt, Abhängigkeiten aufgebaut und kritische Stimmen überhört wurden – und wie all das in den Krieg gegen die Ukraine mündete. Das Ergebnis ist eine investigative, chronologisch erzählte Geschichte, die politische Weichenstellungen, persönliche Netzwerke und verpasste Chancen sichtbar macht.

Beide Autorinnen gehören zu den bekanntesten investigativen Journalistinnen Deutschlands; ihre Recherchen sind entsprechend tief und sorgfältig. Trotz der Dichte an Fakten liest sich das Buch wie ein politischer Thriller – nur dass alles tatsächlich passiert ist. Für politisch Interessierte ist „Das Versagen“ eine ebenso aufrüttelnde wie unverzichtbare Lektüre. (Auf der SAM-Facebookseite verlosen wir 1 x Expl.!)

Ullstein Hardcover | Hardcover, mit Schutzumschlag | 496 Seiten | 26,99 €

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