Druckentlastung als Schlüssel
Moderne Lösungen zur Dekubitusprophylaxe und -Therapie
Autorin: Carolin Oberheide
Wenn Druckwunden entstehen, leidet nicht nur die Haut – oft auch das seelische Wohlbefinden. Moderne Wundtherapie und die Begleitung durch Therapiemanagement können beides schützen.
Wunden gehören zum Alltag vieler Patientinnen und Patienten – ob nach Operationen, bei Diabetes oder durch lange Bettlägerigkeit. Besonders gefürchtet sind Dekubiti, also Druckgeschwüre, die nicht nur Schmerzen verursachen, sondern die Lebensqualität massiv einschränken. Hier setzen spezialisierte Wundfachtherapeuten an: Therapiemanager, die eng mit Ärzten, Pflegediensten und Angehörigen zusammenarbeiten und Patienten direkt zu Hause und/oder in Institutionen begleiten. Zwei von ihnen sind Petra Beirigerund Diana Bauer, beide seit vielen Jahren im Therapiemanagement unterwegs. Sie kennen die neusten Heilund Hilfsmittel, beraten individuell – und sind überzeugt: Zeit, Zuwendung und Gespräche sind für die Heilung genauso wichtig wie jedes medizinische Produkt.
Vorbeugen mit Technik, Zuwendung und Bewegung

Gefährdet sind Menschen, die sich nicht selbst bewegen können: nach Operationen, nach einem Schlaganfall oder im hohen Alter. Auch Unterernährung erhöht das Risiko, weil die Haut dünner ist und schneller aufbricht. Hier hilft es, den Ernährungszustand im Blick zu behalten und gegebenenfalls mit Ärzten über Ergänzungen zu sprechen. Eine zentrale Rolle spielt die Lagerung: regelmäßige Positionswechsel, sanfte Mobilisation durch Krankengymnastik oder Ergotherapie und die richtige Hautpflege, die den Vorteil einer wohltuenden Berührung mit sich bringt, wie Petra Beiriger weiß.
Bei technischen Hilfsmitteln haben sich moderne Wechseldruckmatratzen bewährt. „Die neuen Systeme können selbst bedient werden, solange man geistig fit ist“, sagt Diana Bauer. „Das bedeutet mehr Eigenständigkeit und weniger Abhängigkeit vom Pflegepersonal oder Angehörigen.“
Wenn die Wunde da ist: Therapie mit System
Wenn die Haut bereits verletzt ist, entscheidet die Wahl der richtigen Wundauflage über die Heilung. „Leider werden oftmals Materialien eingesetzt, die nicht der modernen Wundtherapie entsprechen“, berichtet Petra Beiriger. „Das kostet Zeit und belastet Patienten unnötig.“ Spezialisierte Wundfachtherapeuten beraten, welches Material im Einzelfall wirklich hilft.
Bei besonders hartnäckigen Wunden kann die Vakuumtherapie (VAK) helfen: Eine Pumpe erzeugt Unterdruck über der Wunde und regt so die Durchblutung an. „Damit lässt sich die Therapiedauer oft halbieren“, sagt Diana Bauer. Viele Kliniken beginnen die Behandlung während des Aufenthalts. Danach kann sie ambulant fortgeführt werden – wenn ein Facharzt bereit ist, die Leistung separat mit der Kasse abzurechnen. Für bettlägerige Patientinnen und Patienten besteht die Möglichkeit einer Unterstützung durch das Homecare-Team.
Therapiemanagement als verbindendes Glied
„Die beste Dekubitusprophylaxe ist engagiertes Personal“, sagt Petra Beiriger. Doch wo im Alltag Zeit fehlt, unterstützen die Therapiemanager: Sie koordinieren die Beteiligten, erstellen Therapiepläne, organisieren Hilfs- und Heilmittel und begleiten Patienten engmaschig. „Digitale Lösungen können ein Gespräch nie ersetzen – ohne Berührung heilt keine Wunde“, erklärt Diana Bauer. Ein großes Plus sind die Angehörigen. Sie seien oft mit Liebe dabei, nähmen sich Zeit und trügen entscheidend zur Heilung bei. Wichtig sei aber, dass sie nicht alleingelassen werden. „Hier kommen wir ins Spiel: Wir erklären, zeigen den Umgang mit Hilfs- und Heilmittel und bleiben Ansprechpartner“, so Petra Beiriger. Manche Ärzte sind speziell für moderne Wundversorgung geschult, doch nicht alle Praxen oder Pflegedienste wissen, dass es Therapiemanagement gibt. Patientinnen und Patienten haben die Möglichkeit, ihren Anspruch auf einen spezialisierten Wundtherapeuten oder eine Wundtherapeutin bei der Krankenkasse geltend zu machen. Damit diese Unterstützung wirksam wird, braucht es jedoch das Zusammenspiel aller Beteiligten – Ärztinnen, Therapeuten, Pflegekräfte und Angehörige – und vor allem Herz für die Menschen, die sich nicht selbst helfen können.
Die aiutanda Therapiemanagement Deutschland GmbH mit Standort in Wiesbaden ist ein junges und dynamisches Unternehmen mit ca. 90 Mitarbeitenden, das 2024 mit der Sani & Care Team Keil GmbH & Co. KG verschmolzen ist. Mit dem Zweck „das Leben lebenswerter machen“ agieren die spezialisierten Therapiemanagerinnen und -manager bundesweit in verschiedenen Therapiefeldern.
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