Sicher mobil bleiben
Wenn aus dem trauten Heim ein Hindernisparcours wird
Autorin: Carolin Oberheide
Ein plötzlicher Sturz kann das ganze Leben verändern: Die vertraute Treppe wird plötzlich zur täglichen Herausforderung, das Zuhause verwandelt sich vom sicheren Rückzugsort in eine Gefahrenzone. Eine Wohnumfeldberatung in den eigenen vier Wänden hat zum Ziel, dass sich mobilitätseingeschränkte Menschen wieder freier bewegen können, ohne Angst vor der nächsten Stolperfalle. Dennis Nolting vom Vitalzentrum Kühlmuss & Grabbe weiß, welche Hilfsmittel wo sinnvoll sind – vom Hauseingang bis zum Badezimmer.

Bei seinen Hausbesuchen hat der Orthopädietechniker und Fachwirt im Gesundheits-und Sozialwesen vor allem die Sicherheit und Selbstständigkeit seiner Kundinnen und Kunden im Blick – die wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Lebensqualität. „Schon drei Stufen zur Wohnungstür können von heute auf morgen unüberwindbar sein“, weiß er aus jahrelanger Erfahrung und hat Lösungen parat: Für die Überwindung von Treppen sind ein Lifter, ein Treppensteiger oder eine Rampe hilfreich, wenn genügend Platz ist. „Vor dem Haus sind Plattformlifte häufig sinnvoll. Ist das nicht möglich, gibt es Treppensteiger, die man an den Rollstuhl bauen kann. Für das Rückwärts-Hochziehen ist allerdings eine starke und selbstsichere Hilfsperson gefragt“, sagt Dennis Nolting.
Handeln, bevor etwas passiert
Da all diese Maßnahmen den Zuschuss von 4.000 Euro bereits übersteigen, beginnen die Maßnahmen meist in der Wohnung: „Das Bad ist die zweithäufigste Stolperfalle“, mahnt Dennis Nolting und rät in vielen Fällen dazu, die Dusche ebenerdig zu gestalten, Griffe einzubauen oder den Toilettensitz zu erhöhen. Doch das Fallrisiko Nummer eins lauere an Teppichkanten. Deren Entfernung koste zwar kein Geld, aber viel Überzeugungsarbeit. „Gerade ältere Menschen hängen an ihren Einrichtungsgegenständen und erkennen in ihrem geliebten Läufer kein Gefahrenpotenzial. Meist muss es erst zum Sturz kommen, bevor ein Teppich entfernt wird.“ Darum ist Sensibilisierung und Prävention dem Vitalzentrum Kühlmuss & Grabbe auch ein besonderes Anliegen: Regelmäßig veranstalten die Filialen eine Hausmesse und verteilen Informationsmaterial, das auch bei der Auslieferung eines Rollators oder Rollstuhls beigelegt wird – zwei Hilfsmittel, die ebenfalls dazu beitragen, sich reibungslos im Wohnumfeld zu bewegen.
Regelmäßige Bewegung ist die beste Sturzprophylaxe
Gerade ein Indoor-Rollator sei für viele Menschen ein Mobilitätsgewinn, erzählt Dennis Nolting. „Natürlich ist die Wohnung ein bekanntes Terrain, aber trotzdem sollte sich dort niemand an der Wand festhalten oder am Schrank entlanghangeln müssen.“ Der Rollator gibt nicht nur Mobilität zurück, sondern auch Sicherheit. Das ist besonders wichtig, da verunsicherte Menschen aus Angst Bewegung vermeiden. Damit beginne ein Teufelskreis; denn je weniger Bewegung, desto weniger Muskeln, Balance und Koordination, desto höher die Sturzgefahr. Die Folge kann der gefürchtete Oberschenkelhalsbruch sein, der meistens dazu führt, dass Menschen zum Pflegefall werden. „Auch Krankenkassen öffnen sich langsam für den Rollator im Innenraum“, freut sich der Fachmann. „Wir arbeiten sehr gut mit ambulanten Pflegediensten vor Ort zusammen, die nach ärztlicher Rücksprache jetzt auch Verordnungen ausfüllen dürfen. Wir übernehmen dann das Genehmigungsverfahren mit der Krankenkasse, sprechen Empfehlungen aus und fordern Rezepte bei der Ärztin oder beim Arzt an. Wenn dies alles erledigt ist, liefern wir die Hilfsmittel und geben Einweisungen und Tipps. Im besten Fall können Kundinnen und Kunden dann noch einige Jahre selbstständig in ihrem gewohnten Umfeld leben.
Im inhabergeführten Fachgeschäft Vitalzentrum Kühlmuss & Grabbe in Detmold und zehn weiteren Filialen in der Region finden Kundinnen und Kunden alles rund um die Gesundheit. Das Team von über 80 Mitarbeitenden hat einen ganzheitlichen Blick auf Menschen und ihr Umfeld. Viele kassenunabhängige Produkte können eine wertvolle Ergänzung für den individuellen Mehrwert sein. Darum beraten die Mitarbeitenden gerne umfassend unter Berücksichtigung der persönlichen Lebenssituation. Das Vitalzentrum bietet umfassende Dienstleistungen wie bspw. Bewegungsanalysen, Leistungsdiagnostiken und HuberTraining an. Als ambitionierte Sportler geben die Mitarbeitenden nicht nur für den Alltag, sondern auch für Hobbys individualisierte und fundierte Empfehlungen. Mehr über das Sanitätshaus mit dem Lächeln erfährst du hier:
vitalzentren.com
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instagram.com/vitalzentrum_kg
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